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Veranstaltungen 2010

26. Mai 2010

Themenabend

Wie ein Weiterbildungsgesetz des Bundes aussehen könnte.

Der Expertenentwurf von Christoph Reichenau im Auftrag des SVEB (Schweizerischer Verband für Weiterbildung) hat bei den zahlreich erschienenen Anwesenden für Gesprächstoff gesorgt.

Herr Reichenau hat in einem kurzen Überblick alle relvanten neuen Gesetzesartikel aufgezeigt, die dieser Entwurf enthält. Gemäss der Bundesverfassung unter Art. 64a soll neu die Weiterbildung geregelt werden.

In der Weiterbildung sollen vom Gesetz her ganz neue Wege gewählt werden, sprich, es können z. B. die Arbeitgeber und die ArbeitnehmerInnen mittels einer zusätzlichen Weiterbildungs-Ferienwoche gezielt die beruflichen Qualifikationen gesteigert werden.

Ebenso spannend wird der Artikel 10 (Kompetenznachweis, Anerkennung von Abschlüssen) sein, welcher Weiterbildungs-Abschlüsse direkt von den Organisationen selber vergeben werden können und nicht mehr der Bund selbst.

Auch das Thema der Finanzierung der neuen Weiterbildung hat die anwesenden Teilnehmer sehr interessiert und bei der anschliessenden Fragerunde zu hitzigen Diskussionen geführt.

Zu empfehlen ist sicher das ganze Dossier, welches bei unten erwähnten Link ersichtlich ist, zu studieren und sich sich mit dem möglichen neuen Weiterbildungsgesetz auseinanderzusetzen.

Link zur Projekthomepage


26. Mai 2010

Mitgliederversammlung

Traktanden gemäss schriftlicher Einladung an die Mitglieder


Am

04. Februar 2010

veranstaltete die ZKW ein Feierabendgespräch zum Thema

Label Modell F – Erwachsene studieren flexibel

mit den Referentinnen:

  • Rebekka Risi, Leiterin Geschäftsstelle Modell F

  • Claudia Torriani, Stiftung WISS
  • Suzanne Bänziger SAL (Schule für Angewandte Linguistik)
    als Vertreterinnen von Bildungsinstitutionen, die Lehrgänge auf der Tertiärstufe nach Modell F anbieten

  • und den drei Studierenden bzw. Absolventen nach Modell F:
    Muriel Grässli, Marina Roffi, Thomas Müller

    Rebekka Risi zeigte, wie Bildungs- und Studiengänge nach dem Modell F mit den vielfältigen Lebensbereichen von erwachsenen Personen vereinbar sind und sich so auch Personen beruflich höher qualifizieren können, die nach den herkömmlichen Angebotsformen nicht studieren könnten. Sie können nämlich das Lerntempo selber bestimmen und es mit ihrer Lebenssituation in Einklang bringen. Fähigkeiten, die in Studienunterbrüchen erworben werden, werden den Bildungsgängen angemessen angerechnet (Einstieg sur dossier). Damit kann viel Zeit, Geld und Aufwand gespart werden. Die Bildungsgänge führen zu den üblichen, anerkannten Diplomen.

    Wer kann Bildungsgänge nach Modell F anbieten?
    Diese können von Fachhochschulen, höheren Fachschulen oder Berufsfachschulen angeboten werden. Es gibt konkrete Instrumente, die den Bildungsanbietenden den Einstieg in dieses Modell erleichtern und sie gezielt führen. Selbstverständlich bietet die Geschäftsstelle wo nötig auch eine Begleitung an. Die Bildungsinstitutionen erhalten bei Einhaltung der vorgegebenen Kriterien vom IQB-FHS ein anerkanntes Zertifikat, das die Erfüllung der Standards bestätigt.

    Vorteile für Bildungsinstitutionen
    Nach Frau Risi ist das Modell F ein Steuerungs- und Marketinginstrument und Bildungsinstitutionen können sich damit in der schweizerischen Bildungslandschaft klar positionieren. Sie sprechen neue und zusätzliche Studierende an und machen ihre Bildungsangebote für neue Zielgruppen attraktiv.

    Erfahrungen von Bildungsanbietenden
    Frau Torriani (WISS) und Frau Bänziger (SAL) sprachen über ihre Erfahrungen mit dem Modell F. Da die SAL seit langem den Studierenden flexible Bildungspläne anbot, war für sie der Schritt zur Umstellung nicht so gross. Bei der WISS, die erst im ersten Jahr mit dem Modell arbeitet, sieht Frau Torriani eine ziemliche Herausforderung für die Schule und die Studierenden. Letztere sind Leute, die zum Teil grosse Praxiserfahrung mitbringen und deshalb gewisse Module nicht besuchen, dann aber nicht sicher sind, ob sie den eidgenössischen Prüfungsanforderungen gewachsen sind. In solchen Fällen ist eine enge Begleitung nötig und es müssen auch seitens der Lehrkräfte und der Schulleitung noch mehr Erfahrungen gesammelt werden.

    Vorteile für die Studierenden
    Der individuelle Bildungsplan, der für jeden Studierenden entwickelt wird, gewährleistet jederzeit den Überblick über den aktuellen Stand des Studiums und dokumentiert die Vereinbarungen über den Studienverlauf. Darüber waren sich Frau Grässli, Frau Roffi und Herr Müller einig. Alle drei konnten oder wollten sie keine linearen Bildungsgänge verfolgen. Sei es, weil sie ihr Studium selbst verdienen mussten, sei es, weil die Familie wuchs oder das sportliche Engagement so intensiv war, dass ein Universitätsstudium nicht möglich war. Sie waren sehr froh, mit dem Modell F studieren zu können.

    Verfasserin: Rosemarie Mischler

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